Die Kunst der waffenlosen Selbstverteidigung aus Korea

Horangi

Kampfkunst Taekwondo im SC Janus e.V.

"HWANYEONG HAMNIDA" – Herzlich willkommen!

Wir betreiben verbandsfreies Taekwondo nach dem System der „WTF“, der World Taekwondo Federation.
Seit 2000 gibt es unsere Abteilung im  SC Janus e.V. in Köln an und wir bieten regelmäßig die Möglichkeit zum Probetraining. Schreibe eine einfach kurze Nachricht und freue dich auf:

+ Selbstverteidigung – Freikampf – Meditation
+ Kondition – Kraft – Beweglichkeit
+ Selbstbewusstsein – Willenskraft – Konzentration
+ Respekt – Selbstdisziplin – Gemeinschaft und Spaß 

Wir freuen uns auf das gemeinsame Training mit dir. Bis bald im Dojang.

Happy 2023

Wir starten am 10.01.2023 mit dem Training. Du hast Lust auf ein Probetraining? Schreib einfach kurz und komme vorbei. Wir integrieren von Anfänger*in bis Schwarzgurt fortlaufend. 
Aktuell immer Dienstag von 19 - 20.30 im Trainingsraum des SC Janus.

Über Taekwondo

Einfach übersetzt bedeutet Taekwondo die „Kunst des Fuß- und Handkampfes“
Koreanisch heißt das:
TAE: springen, treten und schlagen mit dem Fuß
KWON: schlagen und stoßen mit der Faust oder Hand
Do: kennzeichnet den Weg, den philosophischen Hintergrund

Der Ursprung des Taekwondo liegt in einfachen Selbstverteidigungsformen, die vor etwa 2000 Jahren in Korea entstanden. 
Heute ist Taekwondo eine traditionelle Kampfkunst und olympischer Wettkampfsport.

Geschichte des Taekwondos

Das heute bekannte TKD wurde in den 50er Jahren in Korea aus den bekannten verschieden Stilrichtungen zu einem einheitlichen System und einer modernen Kampfkunst geformt.

Seitdem gibt es neben traditionellen Elementen auch den Wettkampfsport TKD.
Mittlerweile ist TKD auf der ganzen Welt verbreitet und der Wettkampfsport seit Sydney 2000 offizielle olympische Disziplin.

Ein wesentliches Merkmal des TKD ist es, einen Angreifer waffenlos, mit Händen und Füßen abzuwehren. Dies setzt auch voraus, das alle Bewegungen und Aktionen im Taekwondo von dem Grundsatz der Verteidigung ausgehen.

Technisch ist TKD eine Form des Angriffs und der Abwehr, wobei Block – Stoß-, Schlag-, und Tritttechniken mit den Gliedmaßen ausgeführt werden.
Darüber hinaus gibt es beim TKD kaum einen Teil des Körpers, der nicht als Abwehrwaffe genutzt werden kann – alle Körperteile (z. B. Hände, Finger, Fäuste, Knöchel, Ellbogen, Knie, Füße, usw.) werden beim TKD eingesetzt und entsprechend trainiert.

Schnelle Sprung- und Drehbewegungen machen diese Sportart so spektakulär.

TKD wirkt sich auf das gesamte physische und psychische System aus.
Reflexe und Reaktionsfähigkeit werden geschult, Organe aktiviert und Muskeln entwickelt. Durch den Kampfgeist und das Verstehen und Beherrschen der Techniken verschafft es eine starke Sicherheit. Die Kombination aus körperlicher Kraft und diszipliniertem Denken schafft die mentale Voraussetzung für die Steigerung des Selbstvertrauens.

Unser Training​

Unser Training setzt sich aus den verschiedenen Bereichen Grundschule, Poomse (Formenlauf), Einschrittkampf, Selbstverteidigung, Partnerübungen und Wettkampftrainingzusammen. Dazu kommen spezielle Dehn-, Ausdauer- und Kraftkomponenten mit Bodyweight Exercises, Freeletics-Übungen und Tabata-Training.
Wir trainieren nicht wettkampforientiert, sondern möchten alle Elemente des Taekwondo gleichberechtigt trainieren.

Im Vordergrund stehen Beweglichkeit, Kraft, Schnelligkeit, Koordination, Kondition, Körperbeherrschung, Konzentration und vor allem Spaß am gemeinsamen Training. Jede Bewegung, jede Übung trainiert aber nicht nur den Körper sondern auch die inneren Kräfte und mentalen Fähigkeiten.
Neben der persönlichen Weiterentwicklung sind uns das Miteinander, die sportliche Kommunikation und der Spaß am gemeinsamen Erleben wichtig.

Neulinge werden in den ersten Monaten mit der Struktur des TKD vertraut gemacht.
Später werden dann die verschieden Bereiche gezielt geschult und ausgebaut. Nach ca. drei Monaten regelmäßiger Trainings kann die erste Gürtelprüfung abgelegt werden.

 

Martial Arts Association - International

Wir sind Mitglied der Martial Arts Association- international ( MAA-I), einer der ältesten, weltweit tätigen stiloffenen Kampfkunstverbände für traditionelle Kampfkünste und moderne Kampfsportarten.

Die MAA-I. versteht sich als internationale freundschaftliche Vereinigung und stellt somit eine stiloffene, starke, große und internationale Gemeinschaft dar. Das Ziel ist es, moderne und traditionelle Kampfkünste zu pflegen und seine Vereine, Clubs und Trainer zu fördern.

Die MAA-I. ist offen für alle Kampfkünste und hat sich weiterhin zum Ziel gesetzt seine Mitgliedsschulen nicht durch übertriebene Verbandspolitik und Bürokratie einzuschränken.

Die stetig wachsende Anzahl der Mitgliedsvereine und Clubs und der Anschluss der vielen namhaften Kampfkunstexperten sprechen für sich. Diese Tatsache lässt sich durch die freundschaftliche Philosophie und den fairen Service der MAA-l. begründen.

Unser Motto lautet: „Auf Augenhöhe – Miteinander und nicht gegeneinander“.

Die verschiedenen Elemente

Poomse

Eine Poomse ist eine Bewegungsform, auch Scheinkampf, gegen einen imaginären Gegner. Sie setzt sich aus verschiedenen, hintereinander gereihten Grundtechniken zusammen, deren Reihenfolge festgelegt ist.

Die ersten acht Poomse werden mit Taeguk bezeichnet. Taeguk bedeutet frei übersetzt „die Größe der Ewigkeit“. Damit ist nach asiatischer Philosophie das „Sein“, ohne Anfang und ohne Ende gemneint. Dieses Kreisprinzip liegt dem Sinn der Poomse zugrunde. Acht philosophische Grundgedanken geben ihnen eine Bedeutung.
Außer diesen acht Grundformen gibt es noch neun weitere Meisterformen.

Die Techniken sollen fließend, kraftvoll und mit der richtigen Geschwindigkeit ausgeführt werden. Die Poomse schult Technik, Koordination, Konzentration und Atmung.

Die ersten acht Formen der Poomse werden Taeguk bezeichnet. Taeguk bedeutet frei übersetzt: „Die Größe der Ewigkeit“. Damit ist nach asiatischer Philosophie das „Sein“ ohne Anfang und Ende gemeint. Dieses Kreisprinzip liegt den Poomse zugrunde. Acht philosophische Grundgedanken geben ihnen eine Bedeutung. Hierzu gibt es je ein Symbol. Auf den Diagrammen dieser Zeichen werden die Bewegungsfolgen der Poomse ausgeführt.

Gibon dongjak (Grundschule)

Taekwondo beginnt und endet mit der Grundtechnik.  

In der Grundschule werden die verschieden Abwehr- und Angriffstechniken und Stellungen erlernt, diese bilden die Grundlage und Voraussetzung für alle anderen Bereiche.

Die Grundschule ist Bestandteil jeden Trainings. Hier lernt man die Tritte, Schläge und Abwehrtechniken in den verschiedenen Grundstellungen, die dann im Wettkampftraining freier und dynamischer trainiert werden.

Die Grundschule wird in vielen Variationen geübt: in der Gruppe, mit Partner*in, allein, an Trainingsgeräten, schnell, langsam, als Einzeltechnik, als Kombination, auf Kondition oder auf Genauigkeit bedacht.

Kyorugi (Wett) - Kampf

Beim Kampf findet eine Auseinandersetzung körperlicher und geistiger Art statt. Neben Technik und Taktik werden auch hier im besonderen die charakterlichen Fähigkeiten gebildet und gefordert.

Kyorugi ist auch die olympische Disziplin des Taekwondo. Zwei Wettkämpfer*innen tragen eine Schutzausrüstung bestehend aus Kopf-, Unterarm-, Schienbein- und Tiefschutz sowie eine Weste und versuchen innerhalb von zwei oder drei Runden regelgerechte Treffer an zu bringen. Zu unserem Wettkampftraining gehört vor dem Wettkapmf das intensive Training der einzelnen Techniken, mit Partner*in, alleine und an Pratzen.

Wettbewerbe sind ein Ausdruck der natürlichen Instinkten der Menschen.  Viele Taekwondo-Sportler*innen wünschen sich, nachdem sie sich mit viel Anstrengung technisch entwickelt haben, sich mit anderen zu messen, um festzustellen, wie weit ihre technische und taktische Entwicklung vorangeschritten ist. Der Taekwondo-Wettkampf ist dazu sehr gut geeignet, da die  Schutzausrüstung und die Regeln des Taekwondo-Vollkontakt-Wettkampfes eine schwere Verletzung vermeiden. Die wettbewerbsfähigen Ideale des Taekwondo sind Stärke, Schnelligkeit, Explosivität und Genauigkeit, dazu kommt das taktische Verständnis eines Zweikampfes.

호랑이

Horangi ist koreanisch und bedeutet Tiger.

Hanbon Kyorugi (Einschrittkampf)

Der Einschrittkampf  dient der Anwendung erlernter Grundtechniken im abgesprochenen Kampf mit dem Partner. Dabei wird auf einen konkreten Angriff möglichst variationsreich und genau mit Grundtechniken reagiert. Hierdurch lernt man, Angriffs- und Abwehrtechniken im richtigen Augenblick anzuwenden und das Ziel genau zu treffen.​

 

Hosinsul (Selbstverteidigung)

Eines unserer obersten Ziele ist die Vermittlung effektiver Selbstverteidigung in Notwehrsituationen.

Im Bereich Hosinsul wird der Fortgeschrittene mit der realistischen Selbstverteidigung vertraut gemacht. Auf zahlreiche Angriffsmöglichkeiten von Halten bis Würgen hin  zur Abwehr gegen Angriffe mit Waffen wird die nicht standardisierte Verteidigung erprobt.

Die realistische Selbstverteidigung erfordert das Verstehen der Angriffstechniken; die erlernten Techniken müssen sicher und gut beherrscht werden. Hierbei muss mit einem Höchstmaß an Aufmerksamkeit, Entschlossenheit, Schnelligkeit, Reaktionsfähigkeit und Einfühlungsvermögen auf die konkrete Gefahrensituation reagiert werden.

Unser Training orientiert sich an realistischen Szenarien und wird durch die Prinzipien des israelischen Systems „Kalah“ ergänzt.

Kyok-pa (Bruchtest)

Beim Bruchtest soll die Wirkung einer Technik erprobt werden, man versucht durch Tritte, Schläge oder Stöße Holzplatten, Ziegelsteine und ähnliche Materialien zu zerbrechen. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich dabei beliebig steigern, z.B. in dem man das Material frei hängt oder die Technik im Sprung oder über ein Hindernis ausführt.

Einer der wichtigsten Faktoren beim Gelingen des Bruchtests sind die Konzentration und innere Kraft.

Der Kyok-pa isr die perfekte Harmonie von Körper, Geist und Technik.

Der Verein

Unser Verein

Der SC Janus e.V. ist ein gemeinnütziger Sportverein mit Sitz in Köln. Gegründet 1980 ist er der erste und größte queere Sportverein in Europa und zählt auch weltweit zu den mitgliedsstärksten.

Als Sportverein ermöglicht er, unabhängig von Herkunft und sozialem Status, körperlichen Voraussetzungen, Alter, geschlechtlicher und sexueller Identität vielfältige und individuelle sportliche Erfahrungen in einem diskriminierungsfreien Raum.

Lerne viele neue Leute kennen, die deine Interessen und deine Leidenschaft für den Sport teilen.

Sei Teil der Community und Teil der Bewegung! SC Janus – mehr als Sport.

Mitgliedschaft

Mitglied im SC Janus zu werden ist nicht nur einfach, sondern auch günstig. Unsere Mitglieder zahlen einen einheitlichen Beitrag, egal für welche und wie viele der angebotenen Sportarten sie sich entscheiden. Interessierte können innerhalb von vier Wochen insgesamt bis zu drei Mal spartenübergreifend zum Probetraining kommen. Um danach weiterhin am Training teilnehmen zu können, ist eine Mitgliedschaft erforderlich.

Werde Mitglied und profitiere für nur 14,50€/ Monat (10€ ermäßigt) von über 90 Sportangeboten aus über 45 Sportarten an sieben Tagen die Woche.

Bei der Aufnahme wird eine einmalige Bearbeitungsgebühr in Höhe eines Monatsbeitrages erhoben. Fördermitglieder zahlen keine Aufnahmegebühr.

Fällig wird der Beitrag jeweils vierteljährlich im Voraus in Höhe von 43,50 Euro bzw. ermäßigt 30,00 Euro. Der Einzug des SEPA-Lastschriftmandates erfolgt jeweils am Quartalsanfang in den Monaten Januar, April, Juli und Oktober.

Galerie
Trainer

 Kampfkunst als Lebensweg

Der Taekwondo Geist bezieht sich auf die geistige Vorstellung von dem idealen Menschen, der versucht, sich durch die Schulung des Taekwondo zu entwickeln. Wenn die drei Dimensionen des  Taekwondo, also Technik, Kunst und Philosophie ganzheitlich integriert werden, um noch eine höhere Dimension der menschlichern Persönlichkeit zu bilden, wird es als der Anfang von dem eigentlichen Taekwondo „Geist“ gesehen. Die Tugenden (Bescheidenheit, Selbstdisziplin, Mut, Selbstsicherheit, Unerschrockenheit, Ehrlichkeit, Höflichkeit, Fairness, Geduld, Durchhaltevermögen, Brüderlichkeit, Ritterlichkeit, Unbezwingbarkeit, Beharrlichkeit, Widerstandsfähigkeit, Entschlossenheit) die der Mensch dann verkörpert und praktiziert sind erstrebenswert. Dann, wenn die Form der Taekwondo-Ausbildung oder die menschliche Personifikation der Philosophie des Taekwondo, so weit fortgeschritten ist, dass der Mensch zuerst nachdenkt und dann mit Anstand handelt, als ein unerschrockener, altruistischer (selbstloser, uneigennütziger und aufopfernder) Mensch erkannt wird, so hat er das „Do“ gefunden. 

Leider wird Taekwondo in vielen Schulen nur noch als reine Wettkampfsportart gesehen und gelehrt. Dies entspricht aber nicht den Wurzeln des Taekwondo. Taekwondo ist eine Lebenseinstellung und ein Lebensweg und sollte auch so gelehrt werden. Am Anfang betreibt sicherlich ein Großteil der Schüler* diese Kampfkunst aus Gründen der Selbstverteidigung oder des Wettkampfes wegen. Mit fortschreitendem Studium dieser Kampfkunst, sollte er jedoch auf den Weg des “Do” gelangen und diesen Weg auch unbeirrt weitergehen. Denn man lernt jeden Tag etwas neues, egal wie weit man auch Fortgeschritten ist und man sollte das “Lernen” nie “verlernen”. Taekwondo fördert nicht nur die Gesundheit und Sportlichkeit des Körpers, sondern stellt an den Schüler eine geistige und körperliche Herausforderung auf höchstem Niveau. 

Die Philosophie und Spiritualität helfen zu mehr Selbstbewusstsein, innerer Ruhe und Gelassenheit.

FAQ

Immer dienstags von 19.00 - 20.30 im SC Janus, Hohenstaufenring 42

Wir bieten jederzeit einen Einstieg in das laufende Training an. Melde dich bitte nur vorher kurz an.

Natürlich! Du kannst im gesamten Verein innerhalb von vier Wochen maximal drei Probetrainings machen, entweder drei in einer Sportart oder drei verschiedene. Danach musst du dich im SC Janus anmelden.

Normale Sportkleidung, Wasser, Handtuch, wir trainieren barfuß.

Bei uns trainieren von Anfänger*in bis zum Dan alle gemeinsam und wir bilden möglichst das ganze Spektrum des WTF TKD ab. Das olympische Wettkampftraining kommt vielleicht etwas zu kurz, dafür trainieren wir die traditionellen Inhalte wie Grundschule & Formen und dynamischen Dinge wir Partnertraining, Kombinationen und Pratzentraining intensiver. Außerdem kommt die Fitness nicht zu kurz😉

Ja, wir bieten auch Gürtelprüfungen an. 

Kontakt

Du hast Fragen oder Interesse an einem Probetraining? Schreibe einfach eine kurze Nachricht und wir melden uns bei dir!

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